Tel Aviv – Eine Stadt erfindet sich. Oder: Wie Worte wirken

11. November 2019

Reisebericht aus Israel #1

Tel Aviv – Eine Stadt erfindet sich. Oder: Wie Worte wirken

1909 wuchs sie aus den Dünen am Mittelmeer – eine Siedlung mit dem Namen «Frühlingshügel». Seit 1948 ist sie Visitenkarte des jungen Staates Israel: Boomtown Tel Aviv, eine frische, freie Stadt der Zukunft.

In den Siebzigern aber schien Tel Aviv am Ende – überaltert, leicht verfallen; die Jungen zogen fort.

Tel Aviv, Strassenszene am Mittelmeer
Foto: Uwe Stolzmann

Die Stadt setzte Worte gegen den Abstieg, City-Branding, die Kraft der Kommunikation. «Weisse Stadt», das war die Zauberformel, Verweis auf die angeblich 4000 Bauten im Bauhausstil der Dreissiger.

«Weisse Stadt, das war die Zauberformel.»

Die Zauberworte wirkten. Seit 2003 ist die «Weisse Stadt» UNESCO-Weltkulturerbe. Wer jetzt nach Tel Aviv kommt, im November 2019, erlebt eine hippe Metropole. Die Stadt der Start-ups. Eine Ikone der Moderne, coole Mischung aus Berlin und Miami Beach.

Tel Aviv, Bialik Square. Rechts das Beit Hair Museum im alten Rathaus
Foto: Uwe Stolzmann

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